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Geschichte
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Der genaue Urpsrung des T`ai Chi Chuan ist unbekannt. Offiziell jedenfalls ist es in der chinesischen Provinz Henan enstanden. Es wurzelt in den Jahrtausende alten Meditations- und Gesundheitsübungen der daoistischen Tradition sowie frühen Kampfkunstformen. Der Legende nach ist Zhang Sanfeng der eigentliche Begründer zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert. Abgesichert ist der Stammbaum seit Chen Wan-Ting (1597-1664). Ihm folgten Chen Chang-Hsing (1771-1853) und Yan Lu-Chan (1779-1872). Der Chen-Stil setzt sich bis heute fort, ebenso wie der aus diesem hervorgegangene Yang-Stil. Der Yang-Stil entstand, als es Yang Lu-Chan gelungen ist, in der Chen-Familie als Schüler aufgenommen zu werden. |
Zu früheren Zeiten wurde das T`ai Chi Chuan nur innerhalb der Familien weitergegeben, so dass sich diese Familienstile so deutlich ausbilden konnten. Der Stammbaum des Yang-Stils setzt sich mit Yang Jian-Hou (1839-1917) und Yang Cheng-Fu (1839-1939) fort. Letzterer beauftragte seinen Schüler Cheng Man Ch`ing (1900-1975) damit, das T`ai Chi Chuan weiter zu verbreiten, woraufhin dieser auch in den USA unterrichtete. Cheng Man Ch`ing hinterließ in den USA und Europa zahlreiche talentierte Lehrerschüler, wie William C.C. Chen oder Chi Chiangtao in der 2. Generation um nur einige, bekanntere zu nennen. |
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Abzweigungen und Nebenstile gebildet, wie der alte und neue Wu-Stil und der Sun-Stil. Für das Verständnis des T`ai Chi Chuan ist wichtig, dass es sich im Gegensatz zu den buddhistisch geprägten äußeren Kampfkünsten – wie Kung Fu – als taoistisch geprägte innere Kampfkunst entwickelt hat. Neben den Familienstilen hat sich dementsprechend auch ein Klostersystem entwickelt, welches insbesondere von den Mönchen in Wudang praktiziert wird. |
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